9. Bezirk, Pramergasse 30 / Sockelsanierung

Fertigstellung August 2007

 

Sanierung eines 1927 erbauten Gemeindebaues mit 6 Stiegen und 95 Mietwohnungen

 

Beauftragte Leistungen: Planung, Ausschreibung, örtliche Bauaufsicht

 

AG: Wohnbaugenossenschaft im Auftrag der Stadt Wien - Wiener Wohnen


Baubeschreibung:

Der Hauptwunsch der Mieter bestand in der Herstellung von Personenaufzügen in den teils 6 geschoßigen Stiegen. Dies war der anspruchvollste Teil der erfolgreichen Umsetzungen des Projektes. Da das Haus denkmalgeschützt ist musste mit dem Bundesdenkmalamt, der MA 19 und dem Bezirk eine Lösung erarbeitet werden die allen Beteiligten zusagte. Es wurde daher von unserer Seite eine Lösung mit dem Anbau von Stahlglasaufzugsschächten vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wurde vom BDA und MA19 angenommen, der Bezirk stimmte einer Änderung des Gehsteigbereiches und der Fahrbahn zu (mit Unterstützung der MA 28 und MA 46 die für die Planung der neuen Fahrbahn ein Konzept ausgearbeitet hat).

 

Nach Klärung der Aufzugsfrage konnte mit den Planungs- und Ausschreibungsarbeiten begonnen werden. Es war geplant die Fassaden, die Dächer und die Allgemeinteile des Hauses zu sanieren. Im Zuge der Bauausführung wurden 30 Wohnungen neu geplant und auf Kategorie A Standard angehoben.

Die Sanierung der Äußeren Hülle des Hauses umfasste eine Neuherstellung der Wärmedämmung der Wände - wiederum unter besonderer Bedachtnahme auf die Vorgaben des Bundesdenkmalamtes, die Neuherstellung der Fenster, die Neuherstellung der Abdichtung auf dem Flachdach bzw. der Terrassen, die komplette Neuherstellung der Dachdeckungen und der Spenglerarbeiten.

Im Inneren des Gebäudes waren vor allem Anstrich- und Malerarbeiten vorgesehen. Alle Wohnungen erhielten neue Wohnungseingangstüren (einbruchhemmend und schallgeschützt).

 

Die frei gewordenen Wohnungen wurden entsprechend umgeplant und der Einbau einer Heizung, eines WCs und Bades vorgesehen. Die alten Beläge wurden abgebrochen, ein neuer Estrich wurde hergestellt, die neuen Wände wurden in Leichtbaubauweise hergestellt.

Als Oberflächen wurden in den Bädern und Vorräumen Fliesen verlegt, die Zimmer erhielten einen Eichenmassivholzparkett.

 

Die vom Land Wien geförderten Maßnahmen wurden vom wohnfonds_wien und der MA39 auf Qualität und Notwendigkeit hin geprüft und auch vor Ort durch Stichproben überwacht.

 

Mit den Arbeiten konnte nach Schlichtungsstellenentscheidung im April 2005 begonnen werden. Die Arbeiten nahmen eine Dauer von 24 Monaten in Anspruch.

 

Vor Beginn der Arbeiten war die Begutachtung, die Erstellung der Amtsangebote bzw. die Ausschreibung durchzuführen. Die Ausschreibung wurde öffentlich aufgelegt, es konnten sich Anbieter aus dem gesamten Bundesgebiet bzw. der EU um die Aufträge bewerben bzw. beim Angebotsverfahren teilnehmen.


Fotos zum Projekt: