20. Bezirk, Engerthstraße 110-118 / Sockelsanierung

Fertigstellung August 2008

 

Sanierung eines 1923 erbauten Gemeindebaues mit 11 Stiegen und 254 Mietwohnungen

 

Beauftragte Leistungen: Planung, Ausschreibung, örtliche Bauaufsicht

 

AG: Wohnbaugenossenschaft im Auftrag der Stadt Wien - Wiener Wohnen


Baubeschreibung:

Es wurden die Fassaden, die Dächer und die Allgemeinteile des Hauses saniert. Weiters wurden 80 Wohnungen neu geplant und auf Kategorie A Standard angehoben. Die Sanierung der "äußeren Hülle" des Hauses umfasste eine Neuherstellung der Wärmedämmung der Wände - unter besonderer Bedachtnahme auf die Vorgaben des Bundesdenkmalamtes, die Neuherstellung der Fenster, die Neuherstellung der Abdichtung auf dem Flachdach bzw. der Terrassen, die komplette Neuherstellung der Dachdeckungen und der Spenglerarbeiten.

 

Bei der Stiege 1 wurde ein Aufzugsneubau aus Stahlbeton herstellt. Bei den restlichen Stiegen wurden die bestehenden Aufzüge saniert und auf momentane gesetzliche Vorschriften hin angepasst.

 

Im Inneren des Gebäudes waren vor allem Anstrich- und Malerarbeiten vorgesehen. Alle Wohnungen erhielten neue Wohnungseingangstüren (einbruchhemmend und schallgeschützt). Die frei gewordenen Wohnungen wurden entsprechend umgeplant und der Einbau einer Heizung, eines WCs und Bades vorgesehen. Die alten Beläge wurden abgebrochen, ein neuer Estrich wurde hergestellt, die neuen Wände wurden in Leichtbaubauweise hergestellt.

Als Oberflächen wurden in den Bädern und Vorräumen Fliesen verlegt, die Zimmer erhielten einen Eichenmassivholzparkett.

 

Die vom Land Wien geförderten Maßnahmen wurden vom "wohnfonds_wien" und der MA39 auf Qualität und Notwendigkeit hin geprüft und auch vor Ort durch Stichproben überwacht.

 

Mit den Arbeiten konnte nach Schlichtungsstellenentscheidung im September 2006 begonnen werden. Die Arbeiten nahmen eine Dauer von 24 Monaten in Anspruch. Vor Beginn der Arbeiten war die Begutachtung, die Erstellung der Amtsangebote bzw. die Ausschreibung durchzuführen. Die Ausschreibung wurde gemäß EU-Recht öffentlich aufgelegt, es konnten sich Anbieter aus der gesamten europäischen Union um die Aufträge bewerben bzw. beim Angebotsverfahren teilnehmen.

Fotos zum Projekt: